Die Vorgeschichte

Ich glaube bevor ich die Idee hatte ein Austauschjahr zu machen, stand eigentlich schon fest, dass ich in die USA wollte.

Also genauer gesagt: Es war nie so, dass ich eine Entscheidung für eine Land hätte treffen müssen. Jedenfalls steht es seit ich denken kann einfach fest, dass ich das  Schuljahr 2008/2009 irgendwo in meinem Land verbringen werde.

„Technisch“ lief bisher auch alles ziemlich gut, und zwar folgendermaßen:

Irgendwann vor langer, langer Zeit…
…habe ich mich umgehört über die Möglichkeiten die für ein Austauschjahr bestehen.

Im Sommer 2006…
…habe ich angefangen mir etwas konkretere Gedanken über die Organisationswahl zu machen. Zunächst mal habe ich speziell nach Organisationen gesucht, die auch Stipendien vergeben.

Im Herbst 2006…
… war eine Infoveranstaltungen zu Auslandsschuljahren an meiner Schule. Ich war nicht da, weil ich Tanzen hatte. Meine Mutter aber. Sie brachte einige spannende Prospekte mit, unter anderem von YFU, EF und AFS.

Ich entschied mich definitiv gegen YFU. Mehr oder weniger aus dem Bauch heraus. Wenig später auch gegen AFS, da ich auf keinen Fall das Risiko eingehen wollte eventuell in ein anderes Land zu kommen.

 

Später im Herbst 2006…
… erzählte meine Mutter mir Freudestrahlend von einem Telefonat mit einem alten Studienfreund, dessen Tochter  gerade mit der Organisation Assist in Los Angeles auf einer offenbar wirklich genialen Privatschule, in einer wirklich genialen Gastfamilie war. Ich fing also an mich über Assist zu informieren und war ziemlich schnell ziemlich begeistert.

Im Januar 2007…
… habe ich eine ehemalige USA-Austauschschülerin kennen gelernt und mich mit ihr ein bisschen über die Organisationen unterhalten. Wirklich direkt abraten konnte sie mir aber nur von Give und Iska.

Im Sommer 2007…
… war ich zum 5. Mal in den USA und es war das beste was mir passieren konnte. Das einzige Manko: Ich musste nach 3 Wochen wieder zurück nach Deutschland und das bekam mir überhaupt nicht besonders.

Im September 2007…
… habe ich angefangen meine Assist Bewerbung (ein sehr ausführliches Essay über mich selbst) zu schreiben.

Außerdem habe ich mit der ehemaligen Assistlerin (der Tochter des Studienfreunds von meienr Mutter) telefoniert.

 

1. war sie sehr nett.

2. hat sie wirklich nur gutes erzählt.

3. hat sie mir auch ihre alte Bewerbung geschickt. (Danke an dieser Stelle noch mal)

Daraufhin fand ich meine eigene gar nicht mal mehr so schlecht.

Später im September 2007
…habe ich mich dann auch noch bei EF und Travelworks beworben.

Das EF Auswahlgespräch hat wirklich super viel Spaß gemacht. Die anderen 3 Mädchen die noch da waren, waren echt nett und irgendwie war’s eine echt lustige Atmosphäre. Trotzdem war ich EF gegenüber vorher so wie hinterher irgendwie doch recht skeptisch, da man über die doch immer recht viel von wegen Massenabfertigung hört…
 

 

Na wie auch immer. Der Mitarbeiter von Travelworks war irgendwie ein bisschen weltfremd, hatte ich das Gefühl (Zitat: „20.000€ für ein Jahr, das ist doch nicht viel!“, über Privatschulen) aber an sich gefiel mir die ganze Atmosphäre doch ziemlich gut. Eigenes Büro, Einzelgespräch und vor allem auch mein Ergebnis im Englischtest (97 von 100)…

Im Februar 2008…
… habe ich eine Absage von Assist bekommen. C’est la vie… etc. Aber eigentlich bin ich gar nicht besonders unglücklich darüber…

Am 3. April 2008…
… habe ich meine Gastfamilie von Travelworks bekommen!
In Hughson, California. Ungefähr 100 km östlich von San Francisco.
Somit war hier erstmal der erste Abschnitt des ganzen Dramas mit einem Happy-End abgeschlossen.

Am 27. Juni 2008…
…findet mein Visums-Interview im Amerikanischen konsulat in Frankfurth statt.

Am 12. August 2008…
… ist Abflug.

Der aktuelle Stand der Dinge:
Ich gehe am 12.08.08 mit Travelworks nach Kalifornien. Das einzige, was jetzt wirklich noch fehlt sind einige Formalitäten. Mittlerweile hab‘ ich mich sogar schon von einigen Leuten verabschiedet, die ich nicht mehr sehen werde.
Trotzdem freu ich mich wirklich, dass das „schlimmste“ jetzt vorbei ist und ich mich so langsam auf eine sonnige Zeit in Kalifornien freuen kann!

 
 

 

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